Laufen auf Wasser

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Der Plan

Im Januar des Jahres 2007 waren wir, Mendel und Susanne, zum ersten Mal in Canudos. Seitdem ist unser Leben verbunden mit den Menschen aus dieser Gegend – einem eindrücklichen Ort mit einer sehr bewegten und traumatischen Vergangenheit, die in der Geschichte Brasiliens noch immer eine offene Wunde darstellt.

Aus diese Beziehung entstanden zwei Dinge: unser Film Das Meer des Pilgers Antonio und der Wunsch, diesen auf eine Art und Weise zu verbreiten, die allem, was wir in diesen Jahren von den Menschen dort lernen durften, gerecht wird:
Bescheidenheit. Zusammenarbeit. Wesentliche Begegnung. Dinge zu ihrer Essenz zurückbringen. Die Bereicherung, die dies mit sich bringt. Die Suche nach dem Kern. Und die Begegnung mit Menschen, die dieses Verlangen mit uns teilen – über sämtliche Grenzen von Ländern und Sprachen hinweg. Es ist eine besondere und intensive Reise, die nach 11 Jahren noch immer andauert.

Wir durften in diesen Jahren viel entdecken:
1. Dass es als Filmemacher möglich ist, das eigene Werk völlig selbstständig zu entwickeln und zu verbreiten, in direkter Zusammenarbeit mit dem eigenen Publikum. Und dass man davon leben kann – denn nur deshalb können wir uns jetzt auf den Weg machen für den nächsten Schritt.
2. Dass unsere Arbeit überall Menschen zusammen bringen und sie tief berühren kann.
3. Dass unsere Arbeit in Brasilien selbst noch viel mehr Potenzial hat, und einen Beitrag leisten könnte im Heilungsprozess tiefer Wunden in der brasilianischen Gesellschaft.
4. Dass wir mit Mut, Neugier, Liebe, Humor, Vorstellungs- und Durchsetzungsvermögen Dinge erreichen können, die anfänglich niemand für möglich gehalten hätte.

Deshalb ist es jetzt Zeit für eine Fortsetzung von Das Meer des Pilgers Antonio.

Canudos ist ein typischer Ort, wo Menschen wie wir hingehen, um dort etwas zu ‘holen’. Ein Ort, den wir besuchen in der Hoffnung auf eine besondere Erfahrung, schöne Bilder und Geschichten, Lebensweisheiten, Inspiration. Besonders anziehend erscheint die Gegend nicht so sehr für die Menschen, die dort wohnen, und wohnen bleiben, gegen alle Widrigkeiten, sondern eher für Menschen, die von weither kommen – die alles schon haben, außer dem, was sie in Canudos zu finden hoffen.
Doch war es für uns, wieder zurückgekehrt nach Europa, nicht denkbar, den Ort und die Menschen zu vergessen und alles Erlebte einfach einzuordnen in die Mappe “Inspiration”. Wir hatten uns in Canudos so zuhause gefühlt, dass es unmöglich war, diesen Ort und seine Menschen loszulassen. Wir gingen nochmals. Und nochmals. Und noch zweimal, und unsere Bindung wuchs immer weiter.

Jetzt möchten wir noch einmal gehen. Für eine viel längere Zeit. Nicht um zu holen, sondern um zurückzugeben, was sie uns geschenkt hatten, ohne es zu wissen. Was unser Leben bereichert hat, und das Leben so vieler Menschen, die den Film gesehen haben.
Wir wollen in Canudos eine Gruppe junger Erwachsener zusammenbringen, die als Kind Teil des Filmes waren. Gemeinsam mit ihnen möchten wir ein Reisendes Kino gründen, mit dem sie durch die Entwicklung ihrer Qualitäten und Fähigkeiten ihre eigene besondere Geschichte in ganz Brasilien verbreiten können. Und wir suchen nach Möglichkeiten, wie die Begeisterung und Wertschätzung, die diese Filmvorführungen bewirken, sich ganz konkret im Alltag und der Lebensqualität in Canudos niederschlagen können. Mehr über unsere Pläne und Beweggründe erfahren Sie im Filmchen, oben.

Um diese Pläne zu realisieren, braucht es eine ganze Reihe: Mut, Liebe, Neugier, Humor, Vorstellungs- und Durchsetzungsvermögen. Und Geld.
Die ersten sechs empfangen wir jeden Tag aufs Neue. Und das Geld? Dafür suchen wir nun Menschen, die unsere Pläne mittragen wollen.

Dürfen wir Sie einladen, mitzumachen?

Wir informieren Sie regelmäßig mit unserem Rundbrief, und daneben dürfen Sie sich aus verschiedenen besonderen Andenken aus Canudos etwas auswählen.
Wenn Ihnen unsere Pläne zusagen und Sie denken: Ich mache mit! – klicken Sie Ich mache mit an.
Und falls Sie noch Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.

Ganz herzliche Grüße,
Mendel & Susanne Hardeman-Dick

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